Wenn Sie Interesse am Fliegenfischen haben. Egal ob sie Anfänger sind oder schon Erfahrungen mit der Fliegenfischerei haben, laden wir Sie zu unserem monatlichen Fliegenfischerstammtisch ein.

Wir binden Fliegen, wir üben das Werfen, wir planen gemeinsame Angeltouren und Anderes mehr.

Also, wenn Sie Interesse am Fliegenfischen haben und einmal zum Schnuppern kommen wollen, dann melden Sie sich bitte bei uns!

 

Zum Fliegenfischen auf Meerforellen nach Dänemark

Heute habe ich eine E.-Mail von Jürgen aus Erfurt erhalten. Ich habe wieder das Ferienhaus gebucht, kommst Du mit? (Das Ferienhaus steht in Sonderby auf der Halbinsel Kegneas, die durch einen Damm mit Als verbunden ist.) Ich rufe gleich bei Werner an, Jürgen hat wieder gebucht, fahren wir? Werner sagt sofort zu. Auch Holger ist wieder mit dabei, der von Jürgen schon eine E.-Mail bekommen hatte. In der ersten Novemberwoche fahren wir los, Treffpunkt Sonderby Ferienhaus. Wer als erster da ist holt den Schlüssel. Nach und nach treffen alle vier Freunde ein und wir belegen unsere Zimmer. Wir kennen das Ferienhaus schon, denn wir sind schon zum fünften Mal hier. Dann werden die Lebensmittel und Getränke ausgepackt. Aber der Clou, und ganz besonderes ist die Wurst aus Thüringen, die Jürgen mitbringt. Nach dem auspacken und einräumen der Küche geht es zum "Antesten" ans Wasser. Welche Fliege ist wohl die fängigste, Garnele in Pink, Polar-Magnus, der "Graue Fred" oder die Mysis? Jeder testet seine Lieblingsfliege. Holger fängt die erste Meerforelle. Als es dunkel ist brechen wir ab und freuen uns schon auf den Sonntagmorgen. Nach etlichen Kaltschalen gehen wir ins Bett. Am Sonntagmorgen nach fünf Würfen fängt Werner eine 53er Meerforelle. Nach dem Mittagessen gehen wir noch einmal los, mal sehen was noch so geht. In der dunkelheit fangen wir noch ein paar kleine Dorsche. Am nächsten Morgen fahren wir zur sogenannten Pferdekoppel (östlich der Windräder), Wilfried hat nach dem ersten Wurf eine große Meerforelle am Band, aber nach vielen Sprüngen und langen Fluchten kann sich die Meerforelle kurz vorm Kescher befreien. Wilfried ist am Boden zerstört! Am nächsten Tag versuchen wir es am großen Riff vor Sonderby, von wo man sehr weit auf dem Riff ins Meer waten kann. Das Riff ist immer für ein paar Fische gut. Nach vielen Würfen konnten nur untermaßige Meerforellen, aber auch ein guter Dorsch gefangen werden. leider mussten wir, weil immer mehr Nebel aufkam, und der Strand kaum noch zu sehen waraus Sicherheitsgründen zurück zum Strand. Am nächsten Tag war es schon Morgens sehr nebelig, und dann kam der Wind auch noch von der falschen Seite, sodass wir nur Backhand werfen konnten. Eben nicht das Optimale. Am vorletzten Tag fängt Jürgen, Holger und Wilfried noch eine Meerforelle und Holger auch noch zwei Dorsche. Aber die Überraschung kommt am letzten Tag, da fängt Holger noch eine 45cm große Flunder!! Und das mit der Fliegenrute! Die wird von Wilfried filitiert, zum Abendbrot gleich verzehrt. Dann heißt es Abschied nehmen, aber der nächste Termin steht schon fest im Oktober 2017!

 

Wilfried Lohe

 

Fliegenfischen an der Ostsee

Die Frühjahrsmonate März bis Mai sind für Fliegenfischer an der Ostsee besonders gut. Meerforellen sind überall zu finden, wie auch Fliegen- und Spinnfischer. Chanzen bestehen den ganzen Tag über, aber sobald sich das Wasser Ende Mai wieder erwärmt hat, verlagern sich die Beißzeiten immer mehr in die Morgen- und Abendstunden. Die Frühjahrsfischerei bringt überwiegend kleinere "Grönländer" aber insgesamt steigt die Durchschnittslänge auf 45 bis 55 Zentimeter und es gibt durchaus Meerforellen zwischen 65 und 80 Zentimetern. Ihre Anzahl schwankt, wie auch die Größe. Die meisten haben 45 - 60 Zentimeter. Im zeitigen Frühjahr sind große Fliegen fängig und an warmen, ruhigen Tagen mit klarem Wasser sind kleine Fliegen angesagt.

Seeringelwurmer sind im Frühjahr die Lieblingsspeise der Meerforellen, da sind Imitationen gebunden als Seeringelwurm wichtig und sollten in keiner Fliegendose fehlen. Von März bis Mai ist die ganze Tageszeit gut für Fänge. Im Sommer lohnt es sich mehr in den Morgen- und Abendstunden, bis in die Nacht hinein. Unbedingt eine Spinnrute (3m) mitnehmen. Wenn es stürmisch wird, kann man immernoch mit Spirolino und Fliege, oder mit Spinnköder fischen. Beide Methoden sind in der Ostsee sehr effektiv. Nehmen sie nur soviel Gerät und Ausrüstung mit, wie in ihren Rucksack passt! So ist man mobiler und kann größere Strecken am Strand ablaufen.

W. Lohe

 

Kleine Vorstellung von Fliegen, die wir in 2014 gebunden haben

Z.B. Meerforellenfliegen und Hechtfliegen (Streamer)

"Mysis" (Schwebegarnele)
"Magnus"
"Mickey Finn"
"Grauer Fred"
Hechtfliegen; z.B. mit "pink -
Rabbit strips" gebunden

Fliegenfischerstammtisch fährt zum Fliegenfischen an die Ilme

Gronauer Fliegenfischer in der Ilme

schöne Äschen wurden gefangen

 

 

Am Sonntag den 15. Juni 2014 sind vier Fliegenfischer vom Gronauer Fliegenfischer- Stammtisch in Richtung Einbeck gefahren, um in der Ilme zu fischen. Mit dabei waren: Dustin R., Daniel F., Mathias S. und Wilfried L., bis zum Mittag wurde gefischt und dabei einige Äschen und Bachforellen gefangen. Alle Teilnehmer waren sich einig, es war ein gelungener und schöner Sonntagvormittag.

Die Ilme entsteht am "Neuen Teich" des Sollings. Sie fließt nördlich von Dassel bis zum Bierberg, verlässt dort das Dasseler - Becken, um in das Einbecker - Markoldendorfer - Becken einzutreten und fließt dann nach Markoldendorf. Hier nimmt sie Bever auf. Auch die Dieße fließt zu, bevor die Ilme Hullersen erreicht. Von dort fließt sie, teilweise begradigt, am Südrand der Stadt Einbeck, wo das "krumme Wasser" einmündet. Bei Einbeck führt auch die Bundesstraße 3 über die Ilme, die dann bei Volksen in die Leine mündet.

Wilfried Lohe

 

Fliegenfischen an der Enz im Schwarzwald, ein Erlebnis der besonderen Art

... ein typischer Gewässerabschnitt der Enz

Ich hatte mir 3 Tage Auszeit genommen und Freunde im Schwarzwald besucht. Neben einen Workshop von Projektbetreibern von Wanderfischprojekten mit Vertretern aus der Schweiz und Frankreich, stand für einen Tag ein Angelausflug an die Enz auf dem Programm. Eines meiner Lieblingsgewässer.

Die Enz im Bereich von Bad Wildbad, ist ein streckenweise naturbelassenes Flüsschen. Breite zwischen 3 und 5 Metern und 30 bis 150cm tief. Die Strecke wird von einem Angelverein bewirtschaftet und es werden für die ca. 20 Km lange Strecke nur pro Tag höchstens 5  Erlaubnisscheine an Gastangler ausgegeben. Es ist ausschließlich die Fliegenfischerei erlaubt. Ich habe den ganzen Tag keinen anderen Angler getroffen und habe bei tollem Wetter die Natur herrlich genießen können. Als Fliegenfischerstrecke ist die Enz in diesem Bereich kein leichtes Gewässer. Bis auf einige Strecken innerhalb von Ortschaften oder Staustrecken vor Wasserkraftanlagen ist es naturbelassen. Die Ufer sind stark bewachsen. Da das Waten verboten ist, ist nur das "Indianerangeln" möglich. Pirschen zwischen Büschen und Bäumen und das Gewässer nach steigenden Bachforellen absuchen oder fängige Stellen mit der Polbrille beobachten und sich für die richtige, gerade angesagte Trockenfliege entscheiden. Dann kommt es darauf an kurze, ganz präzise mit einem Rollwurf oder Unterhandwurf die Trockenfliege so zu präsentieren, dass sie ins Blickfeld der Forelle driftet ohne auffällig zu wirken. Geduckt, zwischen den Büschen wartet man dann auf den Biss. Hat es dann geklappt, erlebt man einen heftigen Drill, den man oft den kleinwüchsigen Bach- oder Regenbogenforellen garnicht zugetraut hat. Oft sind die Fische die Sieger. Zwischen Hindernissen stehend und ohne Rückraum ist man in seiner Bewegungsfreiheit sehr beengt. Das macht es den Fischen oft leicht, den Haken ohne Widerhaken oft los zu werden.

Warum gerade die Enz mein Lieblingsgewässer ist?  Weil es eine tolle Natur ist, in der man plötzlich eine Ringelnatter sieht und dem Treiben der Wasseramsel und dem  Eisvogel zusehen kann. Weil sie in diesem Bereich so schwer zu befischen ist. Weil die Fische sehr heikel sind und bei jeder unbedachten Bewegung am Ufer sofort in ihre Unterständen verschwinden. Weil hier sehr genau geworfen werden muss um die Fliege nicht in einem Busch oder Baum zu verlieren und weil der Drill viel Feingefühl aber auch Konsequenz  verlangt. Hier eine Forelle zu überlisten ist für mich ein tolles Erlebnis. Ich habe in isländischen und norwegischen Flüssen schon große Lachse und Meerforellen gefangen. Aber eine Enzforelle wiegt das beinahe auf! Beim Lachs kommt es auf eine gute Wurftechnik und das richtige Fanggerät an. Eine Enzforelle  verlangt darüber hinaus eine gute Beobachtungsgabe, Vorsicht und schlaues Vorgehen.

Günter Ohnesorge

 

Fliegenfischen in der Bode

Hotel Forelle in Treseburg
das Bodetal
erfolgversprechende Gewässerstrecken

Gronauer Fliegenfischer
33er Bachforelle
Dustin mit einer 35er Regenbogenforelle
Angelpausen - Treffpunkt

Drei spannende Tage durften wir an einem der schönsten Mittelgebirgsflüsse Norddeutschlands erleben. Vom 15. bis zum 17. Mai wurde durchgehend in diesem 10-20m breiten Fluss gefischt. Das Gewässer ist schön anzusehen und beherbergt einen guten Bachforellen - Bestand. Vereinzelt kommen auch Regenbogenforellen und Äschen vor, zuletzt genannte bekamen wir aber nicht an die Fliegen, dafür aber einen Flussbarsch. Die Durchschnittsgröße der Bachforelle liegt zwischen 20 und 30 Zentimetern, Fische über 30cm sind hier eher selten. Die Bode entspringt bei Königshütte aus der kalten- sowie der warmen Bode. Sie durchfließt die Talsperren bei Königshütte und Wendefurth. Anschließend schlängelt sich dann die Bode durch Altenbrak und Treseburg. Ab hier fließt sie völlig natur-belassen weiter in Richtung Thale und dann ins Harzer Vorland. Als erfahrene "Leine-Fliegenfischer" mußten wir uns erst einmal auf die Bode einstellen: viele rutschige, glatte Steine, relativ starke Strömungsstellen und dazu leicht trübes Wasser stellten uns vor Herausvorderungen, die wir so von unserer Leine her nicht kannten. Ohne Watstock ist hier das Fischen und Durchwaten nicht einfach. Am Anreisetag wurden die Gastkarten gelöst, im Hotel Forelle in Treseburg eingecheckt, der Fluss in Augenschein genommen und anschließend gefischt. Die ersten Bachforellen durften an diesem Tag die Bode für immer verlassen. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es am nächsten Tag wieder ins Bodewasser. Bis zum Abend hin hatte jeder von uns seine Forellen gefangen. Mitnehmen darf man hier 3 Salmoniden pro Tag, das Mindestmaß für die Bachforellen beträgt 27cm, das für die Regenbogenforellen 25cm und die Äschen müssen 30cm lang sein. Ach ja, es ging auch noch einer von uns an diesem Tag baden!  Dustin hat am letzten Angeltag zwei größere Regenbogenforellen überlisten können, die mit 35 und 38cm Länge hier schon als kapitale Fische angesehen werden dürfen. Wir haben an allen drei Tagen hauptsächlich oberhalb von Altenbrak gefischt. Der Fluss wird hier nicht ganz so stark von den anderen Anglern frequentiert, weil man die Wege dorthin nur zu Fuss zurücklegen darf und das können schon mal locker mehrere Kilometer sein. Außerdem gibt es da "Oben" auch noch mehrere naturbelassene Flussabschnitte, in denen das Flugangeln einfach mehr Spass macht. Allerdings muss man sich hier einen ganz "anderen Wurfstil" aneignen, viele überhängende Äste und ein enger Baumbestand am Ufer der Bode zwingen zu relativ kurzen, flachen Würfen. Fängig waren an allen Tagen die Rehaarsedge, CDC- Fliegen in grau/braun und schwarz/braune Nymphen mit kupferfarbenen Köpfen. Am " Bode-Ausflug" teilgenommen haben, Dustin R., Mathias S., Daniel F. und Dirk H.

Dirk Heinrich

 

Zwei verdurstende Fliegenfischer . .

Zwei verdurstende Fliegenfischer kriechen in der Wüste auf ein Wasserloch zu. Als sie dessen Rand endlich erreichen, fragt einer den anderen mit krächzender Stimme: "Steigt was?"

 

 

In unserer Leine - am 22. April und am 22. September 2013 -

Die Sonne versteckt sich hinter kleinen Quellwolken, der Wind weht leicht aus Südwest, sichtiges Wasser und ein nicht mehr ganz so hoher Wasserstand wie noch vor 14 Tagen. Ideale Voraussetzungen, um in unserem nördlichsten Leineabschnitt meine neue "Vierer", endlich mal auszutesten. Der Einstieg in die Leine bereitet mir wegen der noch feuchten und rutschigen Böschung Probleme, man ist eben nicht mehr der Jüngste. Geschafft, ich wate vorsichtig in die Mitte des Flussbetts und versuche gegen den leicht böigen Wind, der jetzt etwas stärker weht, anzuwerfen. Nach mehreren Versuchen gebe ich auf, drehe mich um und werfe nun stromab mit dem Wind im Rücken. Da vorn, was war das, steigt da etwa eine Forelle? Die Stelle wird von mir weiter beobachtet und nach wenigen Minuten scheint wieder ein Fisch zu steigen. Ich werfe die Fliege in die Richtung und lasse sie abtreiben. Nichts! Nochmal werfe ich in die Richtung, wieder nichts. Ein weiterer Versuch und diesmal klappt`s, der Fisch nimmt die Fliege. Anhieb, Drill und nach unendlich langen, bangen Minuten habe ich den ersten Fisch mit meinem neuen „Vierer Blank” sicher gelandet. Die Bachforelle ist 38cm lang und beinahe einen Pfund schwer, ein guter Fisch! Langsam wird es dunkel, ich verlasse die Stelle und versuche weiter stromauf noch einmal mein Glück. Nach mehreren Würfen verlasse ich das Gewässer und fahre mit einem guten Gefühl nach Hause.

Fünf Monate hatte ich keine Zeit zum Fliegenfischen, am 22. September passte es dann endlich wieder:

Sonntagnachmittag gegen 15:00 Uhr packt mich das Angelfieber, jetzt gibt es kein zurück mehr, ich muss los! Die paar Sachen habe ich schnell im Auto verstaut und bis zur Leine sind es nur wenige Minuten. Während ich die Wathose überziehe kommt die Sonne raus, mein Fieber steigt, ich gehe ein Stück an der Leine entlang und beobachte dabei das vorbei strömende Wasser. Da steigen doch Fische! So gut es hier eben geht klettere ich vorsichtig in die Leine, auch diesmal ist das keine leichte Übung, die letzten 50 cm rutsche ich unbeabsichtigt ins Wasser. Ich habe Glück, die Wasserpflanzen bilden an dieser Stelle einen so dichten Teppich, dass der Einstieg fast lautlos gelingt. Gezielt wate ich auf die Stelle zu, an der die Fische immer noch und immer wieder an der Oberfläche Nahrung aufnehmen. Mit einer kleineren Rehhaarsedge werfe ich aus ca. 15m Entfernung die Fische an. Die Fliege setzt sanft auf und treibt genau durch die sich immer wieder zeigenden Ringe an der Wasseroberfläche hindurch. Und schon wird sie genommen, Anhieb, sitzt. Nach kurzem Drill kann ich eine 30er Äsche abhaken, ich werfe wieder in die gleiche Richtung und wieder wird die Fliege genommen und wieder habe ich eine Äsche am Haken. Nur diesmal misst sie schon 35cm. Die nächsten Würfe bringen nochmal mehrere kleine Äschen und dann ist plötzlich Schluss. Ich werfe bestimmt noch 10-mal an, aber nichts passiert. Eine Goldkopfnymphe soll die Wende bringen, schon nach wenigen Würfen wird die Nymphe gepackt und ein ganz anderer Drill beginnt. "Der Fisch will`s wohl wissen", denke ich noch, als ihm dann doch die Kräfte schwinden und er sich mühelos über den Kescher ziehen lässt. Eine sehr schön gezeichnete Bachforelle liegt vor mir. Gegen 17:30 Uhr verlasse ich die Leine um diesen schönen Tag bei Freunden ausklingen zu lassen.

Erlebnisberichte von Dirk Heinrich

 

Selbstgebundene Fliegen

Eine Auswahl an Fliegen, die unser Sportfreund Wilfried L. in den Wintermonaten gebunden hat. 

 

Fotos von unserer "Brüggener Fliegenfischerstrecke"

Unsere Leine bietet ja bekanntlich mehrere flache Stellen mit kiesigem, festem Grund an. Jeder Fliegenfischer in unseren Reihen kennt diese Stellen. Aber den Leinebereich südlich der Kreisstrassenbrücke in Brüggen bis hin zum Brüggener Wasserfall haben sich unsere Fliegenfischer als bevorzugtes Angelrevier auserwählt. M. Freyer hat ein paar Fotos für uns dazu: 

Web-Seiten

Eine informative Internetseite, einfach mal anklicken!

www.Fliegenfischen-Deutschland.de

 

FLiegenfischen in unserer Leine

M.Freyer mit einem Döbel
Unsere Leine nördlich von Gronau
D. Rocksen mit einer schönen Rotgetupften
Äsche im Drill, gefangen von D. Heinrich

Mittlerweile wird die Flugangelei in unseren Reihen immer populärer. Noch vor wenigen Jahren war es bei uns ein sehr seltener Anblick, einen Fliegenfischer in Aktion zu sehen. Heute dagegen trifft man beinahe täglich einen unserer Vereinsangler mit der Fliegenrute in der Leine an. Ein gewichtiger Grund dafür dürfte der sein, dass die Wasserstände der Leine, vielleicht auch wegen des Klimawandels, in den letzten Jahren immer niedriger wurden. Gerade zwischen Gronau und Elze, also in unserem nördlichsten Leineabschnitt, macht sich das gravierend bemerkbar. Sogar der Leinegrund verändert sich dadurch. Häufig wechseln sich hier schneller fließende Passagen mit ruhigeren Rieselstrecken oder tieferen Rinnen ab, das war nicht immer so. Morastiger oder schlammiger Grund kommt nur noch an wenigen Stellen vor. Das Leinebett ist oft kiesig, fest und begehbar und das Wasser ist über längere Zeiträume sehr sichtig.  Eine Rausche reichert das Wasser mit Sauerstoff an.  Aus Sicht der Fliegenfischer sind das alles gute Vorraussetzungen zum Watfischen. In diesem Leineabschnitt kann man die Leine mittlerweile an vielen Stellen problemlos durchqueren. Ganz vereinzelt liegen dicke Steine im Uferbereich, hinter denen Bachforellen stehen. Die Äschen und Barben findet man häufig direkt in der Hauptströmung. Im Kehrwasser und unter überhängenden Ästen auch Döbel, Hasel und Rotauge. Alles Fische, die sich hier gern mal von einer Kunstfliege verführen lassen. Dieses Jahr dürfte für unsere Fliegenfischer eines der erfolgreichsten an diesem Leineabschnitt werden. Mehrere Bachforellen, Äschen und Döbel ließen sich bis heute überlisten, darunter auch Fische mit 40cm Länge.     

Dirk Heinrich

 

 

Ganz traditionell . . , und dann der gute Fang

Rot getupft und gute 40cm lang

Mit der Nassfliege auf Salmoniden

Wilfried L. konnte in unserer Leine eine schön gezeichnete Bachforelle über sein Netz ziehen. Der Fang glückte am 26. September in den Nachmittagsstunden.

 

 

Training in der Leine

Richtiges Werfen (Switchcast, Speycast) will gelernt sein

 

Andy Krüger zeigt uns wie man richtig wirft
Am besten lernt man direkt vor Ort im Wasser

Unsere Leine; streckenweise "kleine Paradiese" für Fliegenfischer!

Und hier sind einige Fotos dazu.

Hüfttief steht hier D. Flach im Wasser
W. Lohe wirft gekonnt das gegenüber liegende Ufer an
Schnelles Wasser; eine der beiden Rauschen nördl. von Gronau
M. Schäfer hat was am Haken (Fliege)
Mitten in der Leine fischt hier D. Heinrich

Gewässervorstellung und Angelbericht

traumhaftes Angelrevier
glasklares Wasser
schöne Rieselstrecke

über die Weiße Traun

Für einige Angler unseres Vereins zählt der "River Traun" mit zu Deutschlands Topgewässern. Seit einigen Jahren schon wird der Fluss von unseren Fliegenfischern aufgesucht und darum möchte ich hiermit einmal näher auf die Weiße Traun eingehen. Für die An- und Abfahrt in den Chiemgau muß man mit ca. 15 Stunden Fahrzeit rechnen, aber dennoch lohnt sich der Aufwand allemal. Das soll aber nicht heißen, dass man in dem Fluss einfach und schnell Forellen fangen kann, eher ist das Gegenteil die Regel. Es gibt hier viele "schwierige Fische" in streckenweise turbulenten Gewässerabschnitten, die nur schwer zu überlisten sind.

Der Ursprung der Weißen Traun liegt auf 690m über NN im Chiemgau. Ab dem Zusammenfluss des Fischbaches mit der Seetraun im Ruhpoldinger Ortsteil Laubau, unterhalb des Sonntaghorns, bildet sich das Flussbett der Weißen Traun. Von hier fließt sie in nördlicher Richtung durch Ruhpolding, Eisenärzt und Siegsdorf und unterquert die A8, ehe sie sich nach 13,3 km mit der Roten Traun zur (Deutschen) Traun vereinigt. Die Weiße Traun ist ein typischer Voralpenfluss mit klarem, sehr sichtigem Wasser, das der Güteklasse 1 entspricht und auch im Hochsommer nicht wärmer als 18°C wird. Die durchschnittliche Flussbreite beträgt 15 -20m. Tiefe Gumpen, in denen kapitale Fische stehen, wechseln sich ab mit Rieselstrecken und auch schnelleren Passagen. Der Pegelstand variiert stark und kann auch mal über 70cm stehen. Hauptsächlich kommen hier Bach- und Regenbogenforellen vor, vereinzelt werden aber auch Äschen und Bachsaiblinge gefangen. Die Durchschnittsgröße der Forellen liegt bei 25 -40cm. Keine Seltenheit sind Forellen bis 55cm. Regelmäßig werden auch Exemplare über 60cm gefangen, die dann schon mal 5kg auf die Waage bringen können. Der Rekordfisch bis heute war 69cm lang und 6kg schwer! Die Weiße Traun genießt einen sehr guten Ruf im In- und Ausland und ist bekannt als "Paradies zum Fliegenfischen".

Tag der Ankunft

erste Fänge

Traun-Forellen


 

Am 21. April 2012 war es dann mal wieder soweit. Vier "Stammtisch - Fliegenfischer" machten sich auf den Weg, um in der Weißen Traun bei Eisenärzt und Ruhpolding eine Woche lang Fische zu fangen. Schon in der ersten Stunde nach unserer Ankunft, lösten wir die Angelkarten im Hotel Forellenhof, um noch am selben Tag fischen zu können. Jeder von uns hatte an diesem Tag seine erste "Traunforelle" gefangen. Am folgenden Tag gesellte sich zu mehreren Bach- und Regenbogenforellenfängen eine schöne Äsche von mittlerer Größe. Wie sich abends bei gutem Essen im Hotel herausstellte, sollte diese Äsche die Erste ihrer Art sein, die dieses Jahr gefangen wurde. Der nächste Tag verlief ähnlich erfolgreich, neben vielen Forellen wurden von uns auch zwei Bachsaiblinge gefangen. Auch nicht alltägliche Fänge, wie uns der Wirt des Hotels versicherte. An den folgenden Tagen konnten wir noch mehrere Forellen, die bis zu 50cm lang waren, hauptsächlich mit Trockenfliegen fangen. Erfolgversprechende Muster waren die Rehhaarsedge, die Adams und verschiedene Aufsteiger in unterschiedlichen Ausführungen.

 

Aber nicht nur die schönen Stunden am Gewässer haben Spass gemacht. Unvergesslich dürften für alle Beteiligten die vielen gemütlichen Stunden im "Fischerstübchen" des Forellenhofs gewesen sein. Hier haben wir mit anderen Fliegenfischern gefachsimpelt, Erfahrungen ausgetauscht oder einfach nur Fliegen gebunden. Der Wirt Sepp W. war auch fast immer mit von der Partie und hat mit seinen Anekdoten für so manche Lacher gesorgt. Wie richtig gute Fliegen gebunden werden, durften wir von Sascha Pütz erfahren, ein Lachsfliegenbinder, der europaweit bekannt sein dürfte. Seine mitgebrachten Muster waren richtig kleine Kunstwerke, die für den täglichen Gebrauch sicherlich zu Schade sein dürften.

Mit dabei waren dieses Jahr: Werner M., Wilfried L., Dustin R. und Dirk H.

Dirk Heinrich

 

"Irischer Abend" im Lachszentrum

Ein gutes Programm zog 18 Interessierte in seinen Bann
Danke Wilfried für die schönen Fotos!

Zu unserem ersten Fliegenfischer - Stammtisch im neuen Jahr hatte sich Besuch aus Irland angemeldet. Dietrich B., ein bekannter Fliegenfischer und Dokumentarfilmer unterhielt uns an diesem Abend mit interessanten Filmbeiträgen aus seiner Wahlheimat Irland. Bei Guinness und Killkenny haben wir dann noch die europaweit bekannte "Bibio", eine Kunstfliege die sich hervorragend für das Fischen auf Salmoniden eignet, gebunden. Ein rustikales, heimisches kaltes Büfett mit diversen Fischspezialitäten rundete den Abend ab.

D. Heinrich

 

 

 

Mit der Fliegenrute vom Alltag ne`Fliege machen

Wer zum Fliegenfischen geht will mehr als nur Angeln. Man sucht die stillen Plätze im oder am Gewässer, Stellen an denen man ganz allein mitten in der Natur ist  und solche Stellen gibt es auch in unserem Leineabschnitt. Meistens sind das die Angelplätze die man mit dem Auto nicht erreichen kann. Wer zum Fliegenfischen geht streift seinen stressigen Alltag schon im Schilf ab und konzentriert sich ganz auf das vor ihm strömende Wasser. Nicht gesehen werden und dennoch gut beobachten können, die richtige Auswahl der Fliege, all das trägt ganz entscheident über den Erfolg des Angelausflug´s bei.  Ein wahrer Flugangler weiß, was in einem Fischkopf vorgeht und bindet seine Köderfliegen selbst. 

Alles Sätze, die man beim Flugangeln beherzigen sollte! 

Aber jetzt zurück an unsere Leine.                                                                         Da vorne ist das Wasser glatt und gleich nebenan verwirbelt ein herabhängender Ast ganz leicht das Wasser. Darunter könnte ein Fisch stehen. Die Kunstfliege wird von mir stromaufwärts geworfen und treibt genau auf den herabhängenden Ast zu. Ihr Schicksal ist besiegelt als sie am Ast vorbei treibt. Es macht leise schwapp und weg ist sie. Anhieb, und schon geht der Tanz los. Die Rute krümmt sich bis ins Handstück, hoffentlich hält der Knoten, der Puls rast und dann der erste Sichtkontakt. Was für ein Fisch! Mindestens einen halben Meter lang, na gut vielleicht etwas kleiner. Egal, jetzt nur nichts verkehrt machen und den ersten maßigen Fisch mit meiner selbst gebundenen Fliege landen. Ja gleich hab ich ihn, nein doch nicht, noch ein Fluchtversuch und wieder gleitet Schnur durch meine Finger. Man das sind doch jetzt bestimmt schon zehn Minuten die ich mit dem Fisch kämpfe. Wieder hole ich Leine ein und kann dabei auch eine größere Bachforelle ausmachen. Dem Fisch schwinden die Kräfte, mühelos lässt er sich jetzt keschern. Die Forelle wird abgehakt und schnell noch ein Beweisfoto geschossen. Mir zittern immer noch die Hände, als ich nachsehen will ob das Foto was geworden ist. Ein Blick auf den Bildschirm der Kamera verrät mir, dass das ein gutes Foto wird.

Einfach mal die Zeit genommen und vom Alltag mit der Fliegenrute ne´Fliege gemacht!

April 2011  D. Heinrich

 

Fotos vom Fliegenbinden



Schöne, fängige Äschenfliegen wie z.B. die Hexerl (oben) oder die Czech Nymph (unten) wurden von uns unter Anleitung von Andy Krüger in ganz gemütlicher Runde gebunden. Ein gelungener Abend fand gegen 22 Uhr seinen Ausklang. Fliegenbinden macht Spaß!


Zum Binden kleinerer Fliegen braucht man eine ruhige Hand, Geduld und etwas Geschick.

440 Mitglieder

Vom 01.10.09 - 08.06.17

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Termine:

20. Oktober Herbstversammlung

25. November Grenzbegehung

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