2. Durchgang Raubfischangeln - Bootsangeln am kleinen Nordstemmer See

Am Sonntag, den 08. Oktober, fand der zweite Durchgang des diesjährigen Raubfischangelns statt. Der Plan, den großen Nordstemmer See vom Boot aus zu beangeln, ging leider nicht auf: Der Dauerregen der vergangenen Tage ließ den Wasserspiegel deutlich steigen und machte das Trailern an den Ufern sowie das Befahren der Straßen (fast) unmöglich. Aus diesem und weiteren sicherheitstechnischen Gründen wurde das Bootsangeln kurzer Hand auf den kleinen See am Sportplatz verlegt.

Mit 13 Teilnehmern wurde am Morgen um 07:00 Uhr die Raubfischjagd eröffnet. Trotz Regen, Wind und Wellengang waren insgesamt fünf Boote auf dem Wasser unterwegs, die restlichen Teilnehmer probierten ihr Glück vom Ufer aus. Das Resultat nach vier Stunden: Ein Hecht von 71 cm Länge sowie ein paar Fehlbisse.

Trotz "magerer" Ausbeute wurde im Anschluss bei guter Laune gegrillt und eine kleine Siegerehrung veranstaltet. Wir drücken die Daumen, dass das nächste Raubfischangeln wieder "fischreicher" wird. Bis dahin weiter Petri Heil, eure Sportwartinnen!

Stefanie Blumhoff

 

Königliche Siegerehrung an der Weser

Das diesjährige Königsangeln des FVG fand am 15. Juli 2017 in Hameln an der Weser statt. Beangelt wurde die Strecke am Ohrbergpark zwischen Hameln und Emmerthal. Nach Auslosung der 15 Plätze konnte um 15:30 Uhr die Veranstaltung beginnen.

Mit Pose und Naturköder im Uferbereich sowie mit schwerem Futterkorb und Federmontage im Hauptstrom konnten einige Weißfische überlistet werden. Gefangen wurden hauptsächlich Plötzen, darunter viele maßige, sowie einige Brassen und Barsche, die jedoch das Mindestmaß von 30cm und 15cm unterschritten und somit zurückgesetzt wurden.

Am Abend wurde gemeinsam gegrillt und die Fänge der einzelnen Teilnehmer gezählt und gewogen. Nach Auswertung stand schließlich der diesjährige Sieger und somit Träger der bekannten "Königskette" fest. Thorsten Strauch.

Mit 706 Punkten konnte er sich den ersten Platz "erangeln", dicht gefolgt von Felix Martin mit 576 Punkten. Insgesamt also ein gelungener Tag!

S. Blumhoff

 

 

 

10,5 Kg Weißfische erfolgreich umgesetzt

Am 20.05. und am 17.06. fand das diesjährige Hegefischen am Wallenstedter See und am Brüggener See statt. Ziel war die Umsetzung von gefangenen Weißfischen aus den Seen in die fließende Leine.

Insgesamt haben 12 jugendliche und erwachsene Teilnehmer um den ersten Platz und den dazugehörigen Wanderpokal gekämpft. Bei schönen Wetter konnten einige Fische gefangen werden, hauptsächlich Brassen, Barsche und Rotaugen. Erhoffte Edelfische wie Karpfen oder Schleien blieben dieses Mal leider aus.

Am Abend wurden die, vorerst gehälterten, Fische von jedem Teilnehmer gezählt,  gewogen und umgesetzt. Fänge von 100g. bis stolze 2,8Kg pro Tag und Teilnehmer waren das Ergebnis. Als Sieger mit deutlichem Abstand konnten wir schließlich Felix Martin bei den Erwachsenen sowie Fynn Hartge bei den Jugendlichen ehren. Im Anschluss wurde gegrillt und der Abend mit einer leckeren Bratwurst und einem kühlen Bier beendet.

Stefanie Blumhoff

 

115 cm langen Hecht gefangen

Am 24. Juni so gegen 22:20 Uhr fing Steffen Blumhoff einen 10,1 Kg schweren Hecht. Fanggewässer war unser Nordstemmener See nahe dem Rössinger Sportplatz. Der 115cm lange Riese lies sich mit einem toten Köderfisch überlisten.

 

Ehrenvorsitz

Unter tobenden Applaus wurde Günter Ohnesorge am 06. März 2015 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Außerdem zeichnete G. Frommeier (Leiter des Bezirks 5 des Landesfischereiverbandes) Günter Ohnesorge mit dem Ehrenzeichen in Gold aus, ebenso noch mit dem goldenen Ehrenzeichen des Landesfischereiverbandes. "Das sind seltene Auszeichnungen, die bekommt nicht jeder", betonte G. Frommeier.

 

Gemeinsames Nachtangeln der Erwachsenen und der Jugendgruppe

Am 17.Aug. trafen sich die Erwachsenen und unsere Jugendgruppe zu einem gemeinsamen Nachtangeln. Die Jugend traf sich um 15 Uhr und hatte Jungangler aus Alfeld und Bockenem zu Gast. Die Erwachsenen starteten um 17 Uhr. Beangelt wurde der große Nordstemmer Teich am Nord und Westufer. Bei bestem Wetter hatten die Fische aber wenig Lust an den Haken zu gehen. Insgesamt haben 23 Teilnehmer die Nacht durchgeangelt mit sehr unterschiedlichem Erfolg. 3 Aale von 70, 67 und 60cm gingen nach Bockenem, ferner wurde noch ein 31er Rotauge und sowie ein 28er Barsch gefangen. Der Abschluß war ein gemeinsames Frühstück mit frischen Brötchen, Rührei und allem was sonst noch dazu gehört. Jörg Schütte

Hechtfang

Einem 11cm langen Gummifisch konnte der Hecht nicht widerstehen, den Michael Ritter am 20. Mai 2013 aus unserem Nordstemmer See zog. Der Esox wog 5.250g bei einer Länge von 94 cm.

 

9 pfündigen Zander gefangen

9. Juni 2013  - Nordstemmer Seen -

4,5 Kg schweren Zander auf Köfi gefangen. D. Aschmoneit sein Fisch war 78cm lang.

 

Nachtangeln Aug.2012

Der zusätzlich anberaumte Arbeitsdienst am Wallenstedter Teich war der Auftakt zu einem tollen Angelerlebnis. „Vor dem Vergnügen kommt die Arbeit“, dachten sich fünf Helfer und trafen sich unter der Leitung von unseren Gewässerwarten Detlef und Dirk morgens um 8 Uhr am Teich zum Rasenmähen und Gestrüpp zurückschneiden. Fast das ganze Ufer ist zugewuchert, kein Herankommen ans Gewässer. Nach ca. 3 Stunden fleißigen Werkelns sah es dann wieder gut aus, also Angelsachen her und schon mal die Lage checken. Hab ja den ganzen Nachmittag Zeit. Mit 17 Anglern startet dann um 17:30 Uhr das Nachtangeln und während Frank neben mir einen Fisch nach dem anderen fängt, läuft es bei mir eher schleppend an. Um 23:30 Uhr ist dann erst mal Pause und es gibt lecker Essen. Danke an Henning und Rolf Stolte die mit Ihrer Gyrospfanne genau unseren Geschmack trafen!!! Nach geselligem Beisammensein verabschiedet sich ein Teil der Angler, sieben hartgesottene starten in die Nacht um noch ein paar Aale dingfest zu machen. Horst fängt drei Stück und zeigt uns damit, wer es am besten kann. Morgens gegen 7:00 Uhr gibt es dann ein gemeinsames Frühstück mit Rührei, Brötchen und frisch gekochtem Kaffee, nochmal allen ein riesiges Dankeschön dafür!! Danach geht es mit tollen Erinnerungen an eine super Veranstaltung nach Hause. Also ich freue mich schon aufs nächste Jahr!

Tanja W.

Wir waren auf der Nordsee zum Hochseeangeln auf Makrele!

.. mal sehen was heute so geht!
..ohne Worte
.. Ali hat heute auch nicht so richtig zugeschlagen!
.. der Autor dieses Berichts mit Waldemar!

Bei uns sah das Wetter am Samstagnachmittag ja ganz gut aus, aber auf der Nordsee? Sturmböen bis Windstärke 7/8. Erst nachdem der Organisator der Fahrt, Gustav Mundt am Samstagabend um 17:00 Uhr in Dornumer Siel angerufen hatte und der Skipper erklärte, dass am folgenden Sonntagmorgen das Wetter sich so verbessern werde, dass wir rausfahren können, war das Startsignal für die Teilnehmer gegeben. Wir hatten das Schiff für uns allein, da wir mit insgesamt 25 Anglern und Freunden des Fischereivereins auf die Reise gagangen sind. Also, Treffen am Sonntagmorgen um 5:30 Uhr an der Freja im Hafen in Dornumer Siel!

Einige der 25 Teilnehmer wollten kein Risiko eingehen und fuhren bereits am Samstagabend los um dann direkt am Schiff ein paar Stunden im Auto schlafen zu können. "Das bringt mehr, als sich zu Hause im Bett zu wälzen und alle 5 Minuten auf den Wecker zu starren." Jeder eben wie er es möchte! 

Um 5:00 Uhr ging eine matte Sonne auf, der Wind hatte sich tatsächlich gelegt und es sollte wohl tatsächlich ein schöner Vormittag werden. Auf Makrele von 6:00 Uhr bis 11:00 Uhr!

Nachdem auch die letzten Angelfreunde gerade noch rechtzeitig am Schiff ankamen, startete die Freja pünktlich. Nach einer Fahrt von ca. 1 Stunde waren wir zwischen Baltrum und Langeoog hindurch, auf dem offenen Meer. Aber immer noch mit Blick auf festes Land. Auf der Fahrt verloren schon einige Gesichter von Angelkollegen an Farbe. Aber es war auszuhalten und die Sonne kam heraus und es wehte ein annehmbarer Wind aus Südwest. Gut so!

Die Angeln wurden aufgerüstet. Ein schneller Blick auf das Gerät des Nachbarn: was nimmt der heute für eine Makrelenmontage. dann warten auf den ersten Stopp. Ich stand an der mittleren Reling in Richtung Osten. Das bedeutete, dass unsere ausgeworfenen Makrelenvorfächer immer wieder schnell unter das Boot getrieben wurden. Eigentlich kein bequemes Fischen, aber gleichzeitig standen wir auf der Sonnenseite und unsere Glitzerköder kamen voll zur Geltung und zeigten ihre Überredungskünste auf die Makrelen. Gleich beim ersten Hol konnte ich 3 schöne Makrelen in guter Kondition in meinen Fischkorb bringen. Auch meine Nachbarin fing gleich gut an. Neben mir standen auch 3 Generationen der Familie Strauch. Alles erfahrene Angler, die dann auch entsprechend erfolgreich zugeschlagen haben und eine Makrele nach der anderen an Bord holten. So ging es dann weiter. Da der Skipper, nicht wie üblich, nach jedem Standortwechsel das Boot drehte, haben wir den ganzen Morgen immer in der Sonne geangelt. Während auf der anderen Seitedes Schiffes, also im Schatten, sich kaum etwas getan hat, wurde an unserer Seite gut gefangen. Ich war mit meinen 33 Makrelen, zum Teil schöne große dabei, zufrieden. Die Anglergemeinschaft Strauch schickte mit Florian den besten Angler ins Rennen, der von Opa Waldemar gut betreut wurde. Dagegen war nicht anzukommen. Mit 88 Makrelen und ein paar Stockmakrelen brachten Sie wohl das beste Ergebnis. 

Nach gut 3 stündigem Angeln, zum Teil bei schwerer See, ging es in den Hafen zurück. Das Ausnehmen der Makrelen ging zügig von der Hand. Nach dem Anlanden haben wir unsere Sachen im Auto verstaut und auf der Sonnenterasse des Fischrestaurants direkt am Hafen erst mal richtig Fisch gegessen. Scholle, Seelachs, Heringe und Makrelen satt . . .  Es war alles da und hat auch gut geschmeckt. Dazu ein frisches Bier! Zufrieden sind wir dann in unsere Autos gestiegen und ohne Zwischenfall ging es zurück nach Gronau. Gustav Mundt hatte wieder alles gut vorbereitet und mit dem Wetter hatten wir ausgesprochenes Glück, was einige Teilnehmer jedoch bestritten. Alles in Allem war es wieder eine gelungene Hochseeveranstaltung unseres Vereins. Die Buchung für das nächste Jahr hat Gustav gleich wieder angemeldet. 

 

48er Barsch konnte einem Tauwurm nicht widerstehen

In den späten Abendstunden des 23. Juni fing Jan K., in unserem Nordstemmer Gewässer, seinen bis Dato größten Barsch. Der Stachelritter hatte 1.200 Gramm auf seinen Gräten.

 

87er Aal gefangen

Am 10. Juni gegen Mitternacht fing Klaus R. in unserem großen Nordstemmer See einen Aal der 1,5 Kg - Klasse!

32 Pfünder gefangen

In unserem Brüggener Gewässer schwimmen wahre Riesen. Nach einem gewaltigen Drill konnte Philip Willsher einen sehr schönen Schuppenkarpfen am 24. März anlanden. Und dass bei einer Wassertemperatur die noch weit unter der 10° Grad Marke lag. Der Fisch war 16 Kg schwer!

- Wie der Vater, so der Sohn -!, war der Kommentar Von Philips Vater Brian W. dazu.  Immer wieder werden in diesem See kapitale Fische, von Aal bis Zander, gefangen.  

14Kg Karpfen gefangen

Und noch ein Kapitaler!

Einen 14 Kg schweren "Spiegler" hat Steffen Blumhoff am 9. Mai in unserem Brüggener See gefangen, der Fisch war 82cm lang.

Arbeitsdienst im Frühjahr 2012

Am letzten Wochenende (25.und 26. Febr.) haben wir unseren 1. Arbeitsdienst im neuen Jahr geleistet. Dazu fanden sich an beiden Tagen 25 Vereinsmitglieder ein. Wir haben in Nordstemmen und an unserem Brüggener See nochmals Angelplätze freigeschnitten. Am Wallenstedter See wurden unsere Grillhütten mit einem neuen Anstrich versehen und an allen Gewässern der Müll eingesammelt.

Sven K. in Aktion
drei bekannte Helfer an unseren Nordstemmer Seen
freigeschnittene Angelplätze

Großen Karpfen aus unserem kleinsten Gewässer gefangen

Am Samstagmorgen (1.10.2011) konnte Sven Lübbecke in unserem Wallenstedter See seinen bislang größten Fisch fangen. Der Spiegelkarpfen wog 12,1Kg bei einer Länge von 79cm. Wer den See näher kennt kann sich bestimmt gut vorstellen, dass die Landung aufgrund der vielen Seerosen und des Krautes nicht einfach gewesen sein kann. Aber irgendwie hat es ja doch geklappt . . .                -Klasse Sven-

D.H.

 

Über das Abfischen der Leine im Bereich der Wasserkraftanlage an der Burgstraße

Bilder vom Trockenlegen und Abfischen in der Leine bei der Burgstraße

Die Trocken gelegte. .
. .Leine bei der Burgstraße
Helfer sind beim Abfischen . .
. . immer willkommen
Interessierte Zuschauer
Das Abfischen und Umsetzen hat sich richtig gelohnt

Mit dem Belly-Boat auf unserem kleinen Nordstemmer See

Probesitzen war angesagt, bevor es auf den See hinaus ging . . .

Seit dem ersten Mai ist das Angeln vom Belly-Boat aus auf unserem kleinen Nordstemmer See für Vereinsmitglieder erlaubt. Aber auch nur auf diesem See, unser großes Gewässer darf dagegen weiterhin nur vom Ufer aus beangelt werden.

Jan K. hat gestern auf unserem kleinen See in Norstemmen vom Belly- Boat aus gefischt. Er war somit der Erste aus unseren Reihen und konnte bei seinen "Angelfahrten" auch gleich zwei, wenn auch kleine Hechte überlisten. Demnächst werden dort wohl noch mehrere Belly-Boatangler zu sehen sein, denn das Interesse daran ist zurzeit sehr groß.

 

Mit der Fliegenrute geht immer was

Viel Petri hatte wieder mal Mike Freyer. Zwar konnte die Bachforelle der angebotenen Fliege zweimal wiederstehen, aber beim dritten Anwurf hat es dann geklappt. Der abgebildete Salmonide war 35cm lang und 430g schwer.

Der gute alte Effzett - Blinker

In den Abendstunden und mit einem 30g schweren Effzett Blinker hat Jan K. eine große Bachforelle in Nordstemmen gefangen. Der Fisch war 63cm lang und hatte ein Gewicht von 2630g. 

D.H.

Nur 2cm fehlten zum "Meteraal"

Nur zwei Zentimeter fehlten dem Aal an der Metermarke den Kevin Ergezinger gestern Abend (16.Mai) in Nordstemmen gefangen hat. Eigentlich hatte Kevin es auf Zander abgesehen. Als aber gegen 22 Uhr auf seinen ganz klassisch ausgelegten Tauwurm die Aalglocke läutete war er natürlich hellauf begeistert über den kapitalen Fisch, den er nach einem kurzen, harten Drill im Kescher zusehen bekam.   

98cm lang und 2170g schwer

Kapitale Brassen gefangen

Gleich mehrere Brassen um die 8 Pfund konnte Maik Krüger am 15. Mai aus unseren Nordstemmer Seen fangen. Der unten abgebildete Brassen ließ sich mit einem Boilie gegen 10Uhr überlisten. Der Fisch brachte mit 71cm ziemlich genau 4250g  auf die Waage.

D.H.

Wieder einen großen Brassen gefangen. Diesmal hatte J. Konetzky das Glück auf seiner Seite. Der Kapitale konnte am 22. Mai einem Tauwurm nicht wiederstehen.

4900g schwer und 71cm lang

Es geht auch mit der Fliegenrute


Das man mit der Fliegenrute sehr erfolgreich sein kann, hat Mike Freyer am 09. Mai mal wieder in Nordstemmen bewiesen. Mit einem schwarzen "Wolly Bugger" hat er eine gute 44er Bachforelle gefangen. Der Kunstköder wurde von ihm nur wenige Meter vom Ufer entfernt geführt als plötzlich ein harter Biss seine Fliegenrute bis zum Handstück durchbog. Nach mehreren langen Minuten lag eine 1,4Kg schwere Bachforelle in seinem Kescher.

D.H.      

Veit K. mit einer 48er

Es muss nicht immer Forelle sein

 

Es muss nicht immer Forelle sein! Fliegenfischen auf dicke Döbel macht jede Menge Spaß.
Im Sommer sogar ganz besonders.

Ich fische nun seit ca. 2 Jahren mit der Fliegenrute. Und ich gebe zu, in meiner Fischerei stand der Streamer lange Zeit im Schatten von Trockenfliege und Nymphe.
Kurz gesagt: Diese Fliegen führten in meiner Weste nach dem Kauf bei Siegi Kapune ein ziemlich trostloses Dasein.
An einem schönen Morgen im August machte ich mich auf an unsere Leine.
Das Wetter war klasse: Die Sonne schien, das Wasser war weder hoch, noch trübe und einige Insekten flogen knapp über dem Wasser- also perfekt für die Trockenfliege!
Ich zog mir meine Wathose und-weste an, montierte meine 4er LOOP-Rute und befestigte wie üblich eine Trockenfliege an meine Vorfachspitze.
In den zwei Jahren, in denen ich nun fliegenfische, habe ich eine Flussstrecke für mich entdeckt, die ich bevorzugt befische. Als ich hier auf einer der wunderschönen Kiesbänke stand, versuchte ich zunächst, steigende Fische auszumachen. Forellen versteht sich! Und es stiegen auch einige. Leider konnte ich nur zwei kleine von ihnen überlisten.
Doch was war das?
Mitten in einer Rinne zwischen zwei Kiesbänken war ein leises „Plopp“ zu hören und ein kleiner Ring wurde langsam aber stetig größer. In dem flachen Wasser, welches ca. 80 Zentimeter tief sein mochte, versuchte ich den Fisch ausfindig zu machen. Mittlerweile war es bereits Mittag und die Sonne stand hoch und grell über dem Wasser. Ich bewegte mich vorsichtig flussaufwärts, wo der Fisch stand. Und da war er! Ich sah eine einige Meter lange Unterwasserpflanze und direkt neben ihr hob sich ein dicker Fisch vom Kiesuntergrund ab: Ein dicker Döbel!
Mit pochendem Herzen versuchte ich nun, meine Trockenfliege so zu präsentieren, dass sie genommen würde. Der Fisch stieg noch einige Male, aber nur auf „echte“ Fliegen.
Mehr aus Verzweiflung als Überzeugung band ich einen schwarzen Streamer –einen „Wolly Bugger“- an mein Vorfach. Ich warf den Fisch so an, dass der Streamer ca. einen halben Meter vor dem Fisch auf das Wasser fiel. Sofort machte der Fisch einen Satz nach vorn. „Wo ist der Streamer?“ dachte ich. Ich sah noch nicht einmal, wie er den Streamer in sein Maul sog! Langsam hob ich meine Rute, weil ich mir nicht sicher war, ob der Köder genommen wurde. Doch der Haken saß! Der Döbel schüttelte sich kurz und zog daraufhin langsam aber kraftvoll die Rinne hoch und verschwand in einer Tieferen. Meine Orvis-Rolle hat bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gesurrt- doch nun tat sie es umso mehr! Da ich nur eine feine 16er Vorfachspitze hatte, durfte ich keinen zu großen Zug aufbauen. Der Fisch machte einige Fluchten, stand zwischenzeitlich auch wie ein Stein im Strom! Trotz krummer Rute bis in den Griff!
Eine gefühlte halbe Stunde- es mögen wohl 10 bis 15 Minuten gewesen sein- später glitt der wunderschöne Fisch über meinen Watkescher.  
Er passte gerade so hinein.

Der Fisch maß 55 Zentimeter und wog geschätzte 2.5 Kilogramm.
Natürlich ist und bleibt die Forelle mein Lieblingsfisch, aber solch ein schöner, feister Döbel macht unheimlich Spaß an der Fliegenrute!

Mike Freyer

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